Posts by Hostrado

    Du hast nicht immer Zeit Dich in das Kunden Center einzuloggen und willst lieber uns über WhatsApp anschreiben?


    Kontaktiere uns unter folgender Nummer auf WhatsApp: +49 176 47612688


    Wir bieten allerdings keinen telefonischen Support an.

    Bei Hostrado können die Kunden jederzeit unsere Server vor einer Mietlaufzeit testen, sofern das Produkt verfügbar ist.


    Zum Test stehen die Game Server und V-Server bereit.


    Die Testphase umfasst einen Zeitraum von 5 Tagen und es ist durchaus möglich, individuelle Kundenwünsche zu realisieren.


    Eine Anfrage kann jederzeit über das Support Ticket System im Kunden Center oder über WhatsApp (siehe Nummer im Impressum) gestellt werden.

    Wir sind gerne bereit für Dich individuelle Angebote für Deinen Wunschserver zu konfigurieren.


    Es ist wichtig zu wissen, dass wir nur bestimmte Ressourcen zu Verfügung haben und dementsprechend auch nicht jeden Wunsch erfüllen können.


    Du kannst Dich ohne Probleme mit dem Support über folgende Plattformen in Verbindung setzen:

    Schreibe uns gerne eine Nachricht und wir werden das bestmögliche für Dich tun !

    Der Kunde muss die Mietlaufzeit der Produkte eigenständig verlängern.

    Eine automatische Verlängerung ist zur Zeit nicht möglich.


    Damit diese Verlängerung nicht vergessen wird, bekommt der Kunde 4 Erinnerungen per Mail zugeschickt.

    Der Erinnerungsintervall liegt bei 15 Tage, 7 Tage, 3 Tage und einen Tag vor dem eigentlichen Ablauf des Produktes.

    Die Erinnerungsmail kann durch unseren Support abgeschaltet werden, sofern dies gewünscht ist.


    Bei Game Servern oder V-Servern ist ein Produkt, nach dem Ablauf der Mietlaufzeit, durch eine Verlängerung noch reaktivierbar.

    Nach 7 Tagen wird das Produkt dann dauerhaft - ohne Möglichkeit auf Wiederherstellung der Daten - gelöscht.


    Domains sind nach dem Ablauf entweder gar nicht mehr oder nur noch mit zusätzlichen Kosten (je nach Top-Level-Domain) reaktivierbar.

    Deshalb ist eine rechtzeitige Verlängerung durchzuführen.

    Wir empfehlen dafür einen Zeitraum von zwei Wochen vor dem Ablauf der Domain.

    Wir machen alle 24 Stunden von jedem Game Server ein Backup und lagern dieses verschlüsselt auf einem externen Server aus. Das Backup beinhaltet die reinen Spieldateien, die sich in dem FTP-Verzeichnis von Deinem Game Server befinden. Die Backups werden nicht allesamt Punkt 0 Uhr erstellt, da es hier auf die Uhrzeit ankommt, zu der Dein Game Server das erste Mal erstellt wurde und ab dann, alle 24 Stunden.


    Zusätzlich kann der Kunde manuelle Backups anlegen. Die Anzahl der zur Verfügung stehenden manuellen Backups, kann sich von Produkt zu Produkt unterscheiden.


    Backups können kinderleicht selbst im Kunden Center bei dem jeweiligen Game Server eingespielt werden.

    Hostrado bietet zurzeit keine Option an, ein eigenes Port-Forwarding (die Weiterleitung eines Ports) einzurichten. Für manche Spiele schaltet Hostrado allerdings automatisch bestimmte Ports frei, um die Funktionalität von zusätzlichen Plugins/Erweiterungen zu gewährleisten.


    Benötigt der Kunde ein zusätzliches Port-Forwarding, so kann mit uns jederzeit in Kontakt getreten werden. Wir können allerdings nicht garantieren, dass wir jeden Port forwarden können. Dies wird von uns von Fall zu Fall beurteilt.


    Für folgende Spiele haben wir zusätzliche Ports freigeschaltet:


    Spiel Port & Protokoll Beschreibung
    Minecraft (Spigot) 8123 (tcp) Dieser Port wird von dem Plugin Dynmap beansprucht, um eine Live Map bereitzustellen, auf dem die Minecraft Welt des Servers im Webbrowser erkundet werden kann.

    Einige Minecraft Modifikationen wie z.B. Minecraft Spigot ermöglichen es, so genannte Plugins (= Erweiterungen) auf dem Minecraft Server zu installieren, damit der Server mit zusätzlichen Funktionen ausgestattet werden kann.


    Hostrado erlaubt dem Kunden grundsätzlich jedes Plugin auf dem eigenen Minecraft Server zu installieren, sofern das installierte Plugin nicht unverhältnismäßig viele Ressourcen (wie z.B. die permanente und intensive Auslastung des Prozessors des Servers) beansprucht und andere Kunden dadurch beeinträchtigt.

    Bei manchen Spielen und je nach Vorhaben des Kunden, kann es notwendig sein, dass der RAM des Game Servers aufgerüstet werden muss. Dies kann vor allem bei dem Spiel "Minecraft" erforderlich sein, wenn bestimmte Plugins oder Mods genutzt werden, die eine erhöhte Nutzung des RAM verursachen. Sollte der Kunde mehr RAM benötigen, so kann dies individuell mit uns über ein Support Ticket besprochen werden.


    Der standardmäßig von Hostrado zugewiesene RAM, sollte allerdings in den meisten Fällen ohne Probleme ausreichen.

    Hostrado bietet die gängisten Bezahlmöglichkeiten an, um Bestellungen zu bezahlen. Der Kunde hat die Möglichkeit seine bevorzugte Bezahlmöglichkeit auszuwählen. Im Vergleich zu vielen anderen Anbietern, berechnet Hostrado dem Kunden keinen Aufpreis bei der von ihm gewählten Bezahlmöglichkeit. Hostrado übernimmt sämtliche Gebühren, der Kunde zahlt immer - unabhängig von der gewählten Bezahlmöglichkeit - den gleichen Preis.


    Zum aktuellen Zeitpunkt bietet Hostrado die nachfolgenden Bezahlmöglichkeiten an:


    Bezahlanbieter Anfallende Gebühren für den Kunden Beschreibung
    keine (Gebühren übernimmt Hostrado) PayPal ist ein gängiges und unkompliziertes Zahlungsmittel. Die Bezahlung einer Bestellung verläuft in wenigen Minuten und die Ware wird von uns (sofern nicht anders angegeben) unmittelbar nach Bezahlung ausgeliefert.
    keine Wenn der Kunde nicht den Weg über einen Drittanbieter gehen möchte, kann er auf die bewährte SEPA-Überweisung zurückgreifen. Leider können wir Bestellungen, die per SEPA-Überweisung bezahlt werden, erst dann bearbeiten, wenn das Geld bei uns auf dem Konto eingegangen ist.
    keine (Gebühren übernimmt Hostrado) paysafecard ist ein anonymes Zahlungsmittel. Die Bezahlung ist in wenigen Minuten erledigt und wir liefern die Ware (sofern nicht anders angegeben) innerhalb von wenigen Minuten nach Bezahlung aus.

    keine (Gebühren übernimmt Hostrado) Der Weg über Sofortüberweisung ist die schnellere Alternative zur SEPA-Überweisung. Der Kunde wird auf die Seite von Sofortüberweisung weitergeleitet und schließt über dieser Seite die Bezahlung mit seinem Bankkonto ab. Die Überweisung wird sofort auf unser Konto durchgeführt und wir können die Ware (sofern nicht anders angegeben) direkt nach Abschluss der Bezahlung innerhalb von wenigen Minuten ausliefern.

    Die Netzwerkkonfiguration für einen KVM V-Server auf dem ein CentOS System läuft, kann relativ schnell durchgeführt werden.


    Dieses Guide geht davon aus, dass bereits eine lauffähige CentOS Installation auf dem KVM V-Server vorhanden ist. Sollte der Server noch nicht installiert worden sein, so schließe diesen Schritt bitte zuerst ab. Die Installation kann einfach durchlaufen werden ohne Netzwerkkonfiguration. Sämtliche Konfigurationsschritte, die mit dem Netzwerk zu tun haben, können daher einfach übersprungen werden. Sofern Fragen zur Installation bestehen, wende Dich bitte an unseren Support.


    1. Interface Dateien bearbeiten


    Die Netzwerk Konfigurationsdateien unter CentOS befinden sich im Verzeichnis /etc/sysconfig/network-scripts und beginnen alle mit ifcfg- im Dateinamen. Je nachdem wie viele IP-Adressen Dein Server besitzt, musst Du unterschiedlich viele Dateien bearbeiten. Jede IP-Adresse muss in ihrer dafür vorgesehenen Interface Datei konfiguriert werden. Bevor wir anfangen, solltest Du Dich erstmal versichern, welche Interfaces konfiguriert werden müssen. Tippe dazu bitte den folgenden Befehl auf der Kommandozeile ein:


    Code
    ip a


    Die Ausgabe listet Dir jetzt mindestens zwei Interfaces auf. Einmal das Interface mit dem Namen lo, welches wir ignorieren können und Interfaces, die mit dem Namen ens beginnen und mit einer Ziffer enden. Die Interfaces mit ens im Namen müssen jetzt bearbeitet werden.


    Die nachfolgenden Schritte müssen für jedes einzelne Interface durchgeführt werden. Wenn Dein Server also mehr als eine IP-Adresse besitzt, dann wiederhole bitte die nachfolgenden Schritte für jedes Interface und seiner zugewiesenen IP-Adresse.


    Öffne zunächst mit dem vorinstalliertem Texteditor vi die Interface Datei von allen vorhandenen Interfaces (außer für das Interface lo). Der Platzhalter [INTERFACE_NAME] muss selbstverständlich mit dem Namen des Interfaces ersetzt werden:


    Code
    vi /etc/sysconfig/network-scripts/ifcfg-[INTERFACE_NAME]


    Mit der Taste i kannst Du in den Bearbeitungsmodus wechseln. Jetzt kannst Du die Datei bearbeiten. Bitte bearbeite die Datei so, dass folgende Werte bei den Feldern gesetzt sind (es kann sein, dass manche Felder erst angelegt werden müssen, sofern sie fehlen):


    Code
    BOOTPROTO=static
    ONBOOT=yes
    IPADDR=[ERSETZEN_MIT_IP_ADRESSE_VOM_INTERFACE]
    NETMASK=[ERSETZEN_MIT_SUNETZMASKE_VON_IP_ADRESSE]
    GATEWAY=[ERSETZEN_MIT_GATEWAY_IP_VOM_SERVER]
    DNS1=8.8.8.8


    (Bitte lösche alle anderen zusätzlichen Felder nicht aus der Datei raus!)


    Wir bedienen uns an dem DNS Server von Google für die Hostnamen Auflösung. Es kann allerdings jeder beliebige DNS Server verwendet werden, sofern man nicht den von Google nutzen möchte.


    Wenn Du alle Änderungen getätigt hast, dann drücke jetzt ESC und gebe dann :x ein, um die Änderungen zu speichern und die Datei zu schließen. Wiederhole nun diesen Schritt für jedes Interface, sofern Dein Server über mehr als eine IP-Adresse verfügt.


    2. Netzwerk starten


    Um alle Netzwerk Interfaces zu starten, rufe bitte folgenden Befehl für jedes Netzwerk Interface (außer lo) auf:


    Code
    ifup [INTERFACE_NAME]


    3. Anpassung der /etc/sysctl.conf Datei


    Dieser Schritt ist nur erforderlich, wenn Dein Server mehr als eine IP-Adresse besitzt. Kunden mit nur einer IP-Adresse sollten bereits jetzt eine funktionierende Netzwerkverbindung haben.


    Wenn Du mehr als eine IP-Adresse besitzt, dann solltest Du jetzt erstmals das Problem haben, das nur eine der konfigurierten IP-Adressen eine Antwort auf einen ping zurück liefert. Dies ist bis jetzt noch normal, allerdings muss dies natürlich noch geändert werden. Bitte öffne die Datei /etc/sysctl.conf mit einem Editor wie nano oder vim und mit sudo Privilegien. Bitte trage die nachfolgenden Änderungen ans Ende dieser Datei ein:


    Code
    net.ipv4.conf.default.rp_filter = 2
    net.ipv4.conf.all.rp_filter = 2


    Speichere nun die Datei ab und gib auf der Kommandozeile den folgenden Befehl ein, um die Änderungen aktiv zu machen:


    Code
    sudo sysctl -p


    Das Netzwerk sollte jetzt auf Deinem Server voll funktionsfähig sein.

    Solltest Du Dich für Linux Ubuntu als Distribution für Deinen KVM V-Server entscheiden, kann die Netzwerkverbindung in wenigen Schritten, über eine Verbindung zu dem bereitgestellten VNC Server, eingerichtet werden.


    Dieses Guide geht davon aus, dass bereits eine lauffähige Ubuntu Installation auf dem KVM V-Server vorhanden ist. Sollte der Server noch nicht installiert worden sein, so schließe diesen Schritt bitte zuerst ab. Die Installation kann einfach durchlaufen werden ohne Netzwerkkonfiguration. Sämtliche Konfigurationsschritte, die mit dem Netzwerk zu tun haben, können daher einfach übersprungen werden. Sofern Fragen zur Installation bestehen, wende Dich bitte an unseren Support.


    1. Netzwerkschnittstellen ermitteln


    Je nachdem wie viele IP-Adressen Deinem KVM V-Server zur Verfügung stehen, hast Du unterschiedlich viele Netzwerkschnittstellen. Jede IP-Adresse ist an eine Schnittstelle gebunden. Mit folgendem Kommandozeilen Befehl, kannst Du Dir Deine Netzwerkschnittstellen auflisten:


    Code
    ip a


    Die Ausgabe kann wie folgt aussehen:


    Code
    1: lo: <LOOPBACK,UP,LOWER_UP> mtu 65536 qdisc noqueue state UNKNOWN group default qlen 1000
    link/loopback 00:00:00:00:00:00 brd 00:00:00:00:00:00
    inet 127.0.0.1/8 scope host lo
    valid_lft forever preferred_lft forever
    inet6 ::1/128 scope host
    valid_lft forever preferred_lft forever
    2: ens3: <BROADCAST,MULTICAST> mtu 1500 qdisc noop state DOWN group default qlen 1000
    link/ether [MAC_ADDRESS_1] brd ff:ff:ff:ff:ff:ff
    3: ens4: <BROADCAST,MULTICAST> mtu 1500 qdisc noop state DOWN group default qlen 1000
    link/ether [MAC_ADDRESS_2] brd ff:ff:ff:ff:ff:ff


    Am Anfang steht immer der Schnittstellen Name. Die Schnittstelle lo kann ignoriert werden - alle anderen Schnittstellen müssen konfiguriert werden, sofern Du alle IP-Adressen nutzen möchtest.


    2. Netzwerkschnittstellen konfigurieren


    Seit Ubuntu Version 17.10 übernimmt das Programm netplan die Netzwerkkonfiguration für Ubuntu Distributionen. Die Konfigurationsdateien von netplan befinden sich in /etc/netplan. Öffne nun mit dem Editor nano oder vim die 00-installer-config.yaml (50-cloud-init.yaml bei Ubuntu Versionen vor 20.x) Datei (z.B. sudo nano /etc/netplan/50-cloud-init.yaml). Das ist die Standardkonfiguration, die wir jetzt anpassen müssen. Schreibe nun bitte folgendes in die Datei rein:



    Bitte passe ens3 und ens4 an, sofern die Netzwerkschnittstellen bei Dir anders heissen. Solltest Du nur über eine IP-Adresse verfügen, so kannst Du den Abschnitt mit ens4 löschen. Wenn Du mehr als zwei IP-Adressen besitzt, so musst Du den Abschnitt ens4, für jede weitere Schnittstelle kopieren (siehe Schritt 1) und dementsprechend den Schnittstellennamen anpassen.


    Bitte ersetze die Platzhalter mit den Informationen aus unserem Kundencenter. Die KVM V-Server Seite im Kundencenter zeigt Dir die Gateway-IP an, die Du nutzen musst und listet Dir alle Dir zur Verfügung stehenden IP-Adressen mit ihren MAC-Adressen auf.


    Bitte stelle sicher, dass Du die richtigen IP-Adressen für die jeweils vorhandenen Netzwerkschnittstellen konfigurierst. Dies kannst Du sicherstellen, indem Du mit dem ip a Kommando, (wie in Schritt 1 gezeigt) die MAC-Adressen mit den jeweils angezeigten MAC-Adressen im Kundencenter vergleichst und so eine IP-Adresse einer Netzwerkschnittstelle zuordnest.


    Rufe noch bitte den nachfolgenden Befehl auf, um zu testen, dass die von Dir eingetippte Netzwerkkonfiguration keine syntaktischen Fehler aufweist.


    Code
    sudo netplan try


    Du kannst dann mit der Taste ENTER die Konfiguration übernehmen. Du solltest jetzt auf dem Server die Möglichkeit haben, einen anderen Server anzupingen. Rufe dazu bitte folgenden Befehl auf:


    Code
    ping hostrado.com


    Du solltest nun von dem Server hostrado.com eine Antwort erhalten.


    In diesem Guide verwendeten wir den Nameserver von Google, um DNS-Namen aufzulösen. Wenn Du einen anderen Nameserver verwenden möchtest, dann ersetze bitte die IP-Adresse 8.8.8.8 in der /etc/netplan/50-cloud-init.yaml Datei, mit der von einem anderen Nameserver.


    3. Anpassung der /etc/sysctl.conf Datei


    Dieser Schritt ist nur erforderlich, wenn Du eine Ubuntu Version unter 19.x und mehr als eine IP-Adresse verwendest. Kunden mit nur einer IP-Adresse sollten bereits jetzt eine funktionierende Netzwerkverbindung haben.


    Wenn Du mehr als eine IP-Adresse besitzt, dann solltest Du jetzt erstmals das Problem haben, das nur eine der konfigurierten IP-Adressen eine Antwort auf einen ping zurück liefert. Dies ist bis jetzt noch normal, allerdings muss dies natürlich noch geändert werden. Bitte öffne die Datei /etc/sysctl.conf mit einem Editor wie nano oder vim und mit sudo Privilegien. Bitte trage die nachfolgenden Änderungen ans Ende dieser Datei ein:


    Code
    net.ipv4.conf.default.rp_filter = 2
    net.ipv4.conf.all.rp_filter = 2


    Speichere nun die Datei ab und gib auf der Kommandozeile den folgenden Befehl ein, um die Änderungen aktiv zu machen:


    Code
    sudo sysctl -p


    Das Netzwerk sollte jetzt auf Deinem Server voll funktionsfähig sein.

    Solltest Du Dich für Linux Debian als Distribution für Deinen KVM V-Server entscheiden, kann die Netzwerkverbindung in wenigen Schritten, über eine Verbindung zu dem bereitgestellten VNC Server, eingerichtet werden.


    Dieses Guide geht davon aus, dass bereits eine lauffähige Debian Installation auf dem KVM V-Server vorhanden ist. Sollte der Server noch nicht installiert worden sein, so schließe diesen Schritt bitte zuerst ab. Die Installation kann einfach durchlaufen werden ohne Netzwerkkonfiguration. Sämtliche Konfigurationsschritte, die mit dem Netzwerk zu tun haben, können daher einfach übersprungen werden. Sofern Fragen zur Installation bestehen, wende Dich bitte an unseren Support.


    1. Anpassung der Interfaces


    Zuerst solltest Du den Interface Namen von den Dir zur Verfügung stehenden IP-Adressen herausfinden. Rufe dazu bitte folgendes Kommando auf der Kommandozeile auf:


    Code
    ip a

    Die Ausgabe kann wie folgt aussehen (bitte denke daran, dass in der folgenden Ausgabe der Server über zwei IP-Adressen verfügt und diese bereits konfiguriert worden sind. Bei Dir kann die Ausgabe kürzer und mit weniger Details aussehen):



    In dem gezeigten Beispiel gibt es 3 Netzwerk Interfaces. Das Loopback Interface lo können wir ignorieren. Alle weiteren Interfaces müssen nun einzeln konfiguriert werden. Pro IP-Adresse wird ein Netzwerk Interface konfiguriert. Wenn Dein Server nur über eine IP-Adresse verfügt, musst Du auch nur ein Interface konfigurieren.


    Du musst nun die vorhandenen Netzwerk Interfaces den dazugehörigen IP-Adressen zuordnen. Im Kundencenter findest Du eine Liste aller IP-Adressen, über die Dein Server verfügt. In dieser Liste findest Du zu jeder IP-Adresse auch eine zugeordnete MAC-Adresse. Wenn Du nun in die Ausgabe auf Deiner Konsole schaust und die MAC-Adressen der Interfaces mit der Liste der IP-Adressen vergleichst, dann weißt Du, welches Interface für welche IP-Adresse bestimmt ist.


    Öffne bitte nun die Netzwerk Interface Datei mit einem Texteditor:


    Code
    nano /etc/network/interfaces


    Füge nun für jedes Netzwerk Interface folgenden Eintrag ans Ende der Datei ein (bitte die Platzhalter in den Klammern mit den Werten für das dazugehörige Netzwerk Interface ersetzen):


    Code
    auto [INTERFACE_NAME]
    iface [INTERFACE_NAME] inet static
    address [IP_ADDRESS]
    netmask [NETMASK]
    gateway [GATEWAY_IP]


    Nachdem Du die Änderungen getätigt hast, kannst Du die Datei mit der Tastenkombination STRG + X speichern und schließen.


    2. Nameserver hinzufügen


    Da noch kein Nameserver konfiguriert wurde, um Hostnamen auflösen zu können, müssen wir zunächst mit dem Editor nano die Datei /etc/resolv.conf öffnen bzw. anlegen. Als Nameserver werden wir den Nameserver von Google verwenden, da dieser relativ schnell antwortet. Du kannst natürlich jeden Nameserver nehmen, den Du nehmen möchtest.


    Bitte trage zunächst folgendes in die Datei ein:


    Code
    nameserver 8.8.8.8


    Danach wieder die Datei speichern und schließen.


    3. Netzwerk starten


    Wir sind fast fertig und das einzige was jetzt noch fehlt, ist das Interface zu starten. Tippe bitte erneut als root User folgendes auf der Kommandozeile ein:


    Code
    ifup [INTERFACE_NAME]


    (Wenn Dein Server über mehr als nur eine IP-Adresse verfügt, musst Du auch alle anderen Interface die Du in Schritt 3 konfiguriert hast starten)


    Nun sollte Dein Server von außen erreichbar sein. Viel Spaß!


    Solltest Du keine Netzwerkverbindung nach diesem Guide herstellen können, so kontaktiere bitte unseren Support und wir werden Dir unverzüglich helfen.

    Die Netzwerkkonfiguration für einen KVM V-Server auf dem ein openSUSE System läuft, kann relativ schnell durchgeführt werden.


    Dieses Guide geht davon aus, dass bereits eine lauffähige openSUSE Installation auf dem KVM V-Server vorhanden ist. Sollte der Server noch nicht installiert worden sein, so schließe diesen Schritt bitte zuerst ab. Die Installation kann einfach durchlaufen werden ohne Netzwerkkonfiguration. Sämtliche Konfigurationsschritte, die mit dem Netzwerk zu tun haben, können daher einfach übersprungen werden. Sofern Fragen zur Installation bestehen, wende Dich bitte an unseren Support.


    1. Netzwerkkonfiguration mit YaST


    openSUSE stellt ein mächtiges System Konfigurations Tool namens YaST bereit, indem die ganze Netzwerkkonfiguration durchgeführt werden kann. Rufe bitte als root User YaST auf, um mit der Konfiguration zu starten. Gebe dazu bitte folgendes Kommando auf der Kommandozeile ein:


    Code
    yast


    In YaST kannst Du mit der Taste TAB zu einzelnen Feldern oder Elementen springen. Mit der Taste ENTER kannst Du die Auswahl bestätigen. Ebenfalls kann man einzelne Felder auswählen, indem man die Taste ALT drückt und zusätzlich den gelb markierten Buchstaben (von dem gewünschten Feld) auf der Tastatur drückt.


    Navigiere dann auf der linken Seite zu System und dann zu Netzwerkeinstellungen. In diesem Bereich siehst Du nun Deine vorhandenen Netzwerk Interfaces. Du musst jetzt für jedes Interface die dazugehörige IP-Adresse konfigurieren. Wenn Du ein Interface auswählst, dann siehst Du unten die zugewiesene MAC-Adresse. Vergleiche die MAC-Adresse mit der Liste der IP-Adressen aus dem Kundenbereich, damit Du weißt, welche IP-Adresse für welches Interface konfiguriert werden muss.


    Wähle nun ein noch nicht konfiguriertes Interface aus und drücke die Tastenkombination (wie oben in der Infobox beschrieben) zum Bearbeiten.


    Trage nun die IP-Adresse ein, die diesem Interface zugeordnet werden muss, die dazugehörige Subnetzmaske und einen gewünschten Hostnamen. Drücke anschließend auf Weiter um zur Liste aller Netzwerk Interfaces zurück zu kommen.


    Führe diesen Schritt erneut für jedes weitere Netzwerk Interface durch, sofern Dir weitere angezeigt werden.


    Wenn Du mit der Konfiguration der einzelnen Netzwerk Interfaces fertig und wieder auf der Übersichtsseite bist, navigiere bitte zu dem Hostname/DNS Punkt oben in der Leiste. Trage dort bei Nameserver 1 die IP-Adresse des Google Nameservers 8.8.8.8 ein. Du kannst alternativ auch einen anderen Nameserver verwenden, sofern Du den Nameserver von Google nicht verwenden möchtest.


    Navigiere als nächstes bitte zu dem Punkt Routing und trage bei dem Feld Default IPv4 Gateway die Gateway IP-Adresse Deines Servers ein. Die Gateway IP-Adresse findest Du auf der Übersichtsseite Deines KVM V-Servers im Kundenbereich. Danach fügst Du bei der Routing Tabelle einen neuen Eintrag hinzu, wo Du als Ziel erneut die Gateway IP-Adresse eingibst und dann auf OK klickst. Jetzt fügst Du noch einen Eintrag hinzu, gibst bei Ziel erneut die Gateway IP-Adresse ein und bei Gateway ebenfalls die Gateway IP-Adresse Deines Servers. Den Rest der Felder lässt Du so wie sie sind.


    Wenn Du mit diesem Schritt fertig bist, klicke bitte auf OK um die Konfiguration zu speichern.


    2. Anpassung der /etc/sysctl.conf Datei


    Dieser Schritt ist nur erforderlich, wenn Dein Server mehr als eine IP-Adresse besitzt. Kunden mit nur einer IP-Adresse sollten bereits jetzt eine funktionierende Netzwerkverbindung haben.


    Wenn Du mehr als eine IP-Adresse besitzt, dann solltest Du jetzt erstmals das Problem haben, das nur eine der konfigurierten IP-Adressen eine Antwort auf einen ping zurück liefert. Dies ist bis jetzt noch normal, allerdings muss dies natürlich noch geändert werden. Bitte öffne die Datei /etc/sysctl.conf mit einem Editor wie nano oder vim und mit sudo Privilegien. Bitte trage die nachfolgenden Änderungen ans Ende dieser Datei ein:


    Code
    net.ipv4.conf.default.rp_filter = 2
    net.ipv4.conf.all.rp_filter = 2


    Speichere nun die Datei ab und gib auf der Kommandozeile den folgenden Befehl ein, um die Änderungen aktiv zu machen:


    Code
    sudo sysctl -p


    Das Netzwerk sollte jetzt auf Deinem Server voll funktionsfähig sein.